Umschau – Editorial


Das Themenspektrum der in diese Rubrik vorzustellenden Texte ist breit. Es umfasst die räumliche Entwicklung im schon oft beschriebenen doppelten Sinne:

  • sich entwickeln: Wie verändern sich Quartiere, Städte und Regionen, welche Ursachen, welche Wirkungen sind zu beobachten?

  • entwickelt werden: Wie wirken einzelne Akteure an der Entwicklung der Städte mit? Wie verhalten sich ihre Aktivitäten zum Handeln anderer? Wie werden Zusammenhänge – im Sinne von Governanceprozessen – hergestellt und gestaltet? Etc.

Die Texte, die auch älteren Datums sein können (wenn sie heute noch oder wieder von Bedeutung sind), werden von der Redaktion ausgewählt und kommentiert. Dabei soll und wird es »bunt« zugehen – thematisch wie formal. Denn nach unserer Auffassung besteht eine wichtige Funktion dieser Plattform darin, auch ungewöhnliche Inhalte, Fragestellungen, Denk- und Darstellungsweisen in die wissenschaftliche Diskussion einzubringen.

Und so sollen ausdrücklich auch Beiträge, die nicht aus Fachpublikationen stammen, hier aufgenommen werden. Es scheint als könnten wir, könnten diejenigen, die sich wissenschaftlich mit der Entwicklung der Städte und der Fachdiskussion darüber auseinandersetzen, zum Beispiel von journalistischen Zugängen viel lernen – sowohl was die Themen wie die Art der Darstellung betrifft. Auf diese Weise können Anschaulichkeit und Wirklichkeitsbezug auch wissenschaftlicher Arbeit gelingen, auf dass die Vorurteile, Theorie und Reflexion seien spröde und unanschaulich widerlegt werden.

Bei alledem lebt die Arbeit der Redaktion ganz wesentlich von Anregungen und Hinweisen. Daher erneuern wir am dieser Stelle die Einladung, uns Texte zuzusenden oder auf Interessantes aufmerksam zu machen, und so an der Weiterentwicklung des Projektes mitzuwirken.