Stadtentwicklung aus der »Governance-Perspektive« (Teil 2)
Klaus Selle
»Nichts scheint langweiliger zu sein als die ›Neuerung‹ von gestern. Dieses aus der Warenwelt und dem Medienwald bekannte Phänomen ist selbst manchen Fachdiskussionen nicht fremd. Und so jagt auch in den Publikationen zur Stadtentwicklung seit einigen Jahrzehnten ein Thema das nächste: ›Krisen‹ lösen einander ab, eine ›Wende‹ folgt auf die andere und insbesondere das ›Planungs-Verständnis‹ scheint von stetem ›Wandel‹ geschüttelt.
Diese angestrengte Suche nach dem jeweils Neuen gleicht die wissenschaftliche Arbeit gelegentlich dem Marktschreier-Verhalten an, was Anlass zur Kritik geben kann. Wichtiger aber ist: Sie schneidet die jeweils aktuelle Debatte von den historischen Vor-Erfahrungen ab und lässt so wichtige Potenziale – für die Analyse von Entwicklungslinien ebenso wie für das Gewinnen von Handlungskonzepten – ungenutzt. ...«
Zur Vollversion (Teil 2) (pdf)
Dieser Aufsatz erscheint demnächst in gekürzter Form in Uwe Altrock/ Grischa Bertram (Hg.): Wer entwickelt die Stadt? Akteure, Strategien, Strukturen, Partnerschaften. Lokale Governance in historischer Perspektive.
| < Zurück | Weiter > |
|---|