Fellner/Tschepe- Thema2 II|2008

Einerseits und andererseits – das ist Fürstenwalde


Anne Fellner und Christfried Tschepe

»„Einerseits und andererseits“ – so wirbt die ostbrandenburgische Mittelstadt Fürstenwalde/Spree in ihrer Imagebroschüre und beantwortet damit die Frage: Wie kann sich eine Stadt, die von allem etwas zu bieten hat, darstellen, ohne dass eine einzelne Funktion oder Eigenschaft prägender wirkt als alle anderen? Fürstenwalde bietet Vielfalt und Kontraste, profitiert sehr von der Nähe zur Metropole Berlin, ist aber keineswegs nur deren Vorstadt oder gar Schlafzimmer. Nicht wenige Bewohner von Fürstenwalde und Umgebung fahren sogar selten oder nie nach Berlin, weil ihnen die eigene Stadt alles bietet, was sie brauchen oder wollen: vom Ausbildungsplatz bis zum Zoohändler, von der Autowerkstatt bis zum Zahnarzt, vom Amtsgericht bis zur Zirkusvorstellung. Fürstenwalde, am östlichen Rand der Stadtregion Berlin und am westlichen Rand der Grenzregion zu Polen gelegen, ist einerseits – im Verhältnis zu Berlin – eine sehr kleine Stadt, aber andererseits – für Ost-brandenburg – ein Mittelzentrum mit fast großstädtischer Angebotsvielfalt.  ...«

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Dieser Beitrag ist erschienen in: Informationen zur Raumentwicklung, Heft 8.2005 S. 537-547.