Zimmer/Hallmann II|2007

Nonprofit-Sektor, Zivilgesellschaft und Sozialkapital
Drei Perspektiven auf den sozialen Raum „zwischen“ Staat, Markt und Privatsphäre


Annette Zimmer / Thorsten Hallmann

»In der aktuellen gesellschaftspolitischen Debatte richten sich viele Hoffnungen auf den Bereich des bürgerschaftlichen Engagements und der gemeinnützigen Organisationen. Auf lokaler Ebene ist die Einbindung von Vereinen und Verbänden in sozialstaatliche Strukturen zwar schon seit vielen Jahren eine Selbstverständlichkeit, in Zeiten knapper Kassen und einer Neudefinition staatlicher Zuständigkeiten gewinnt sie jedoch zunehmend an politischer Brisanz. Entsprechend widmen sich auch die Sozialwissenschaften seit einiger Zeit verstärkt dem Feld „zwischen“ Staat und Markt. Hier sollen drei Ansätze vorgestellt werden, die auf unterschiedliche Weise versuchen, die Rolle von gemeinnützigen Organisationen, Verbänden und sozialen Netzwerken konzeptionell zu erfassen: Der Dritter-Sektor-Ansatz, die Zivilgesellschaftsdebatte und die Sozialkapital-Theorie. Im Anschluss an die Darlegung ihrer jeweiligen Stärken und Schwächen wird abschließend für eine Zusammenschau und Integration dieser Ansätze sowie für ihre verstärkte Anwendung auf der lokalen Ebene und im Kontext der Erneuerung von Stadtgesellschaft plädiert. ...«

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