»Partizipation als Trumpf?!«  
– Ein Workshop-Bericht über die Reflexion partizipativer Prozesse im Kontext der »Großen Transformation«

Friederike Behr, Sophia Alcántara, Björn Ahaus

Im Diskurs um sozial-ökologische Transformationsprozesse, wie beispielsweise die Energie- oder Verkehrswende werden Partizipation und Beteiligung vielfach als eine Notwendigkeit angesehen. Dabei variieren die Standpunkte darüber wie, wann, mit wem, wie oft und wozu Beteiligung durchgeführt werden soll. Für die Herstellung und Durchsetzung politischer Entscheidungen, beispielsweise bei der Trassenführung im Zusammenhang mit der Umsetzung der Energiewende, wird Partizipation zum Teil als ein wichtiges Instrument der Legitimation und Akzeptanzbeschaffung konstruiert. An anderer Stelle wird das Engagement von »Pionieren des Wandels« als Beteiligung an der Großen Transformation hervorgehoben und die Stärkung von bottom-up Initiativen als ein Weg gesehen, einen Wandel zu erreichen und gesellschaftliche Demokratisierung und Empowerment zu fördern. Gleichzeitig gilt die finanzielle Beteiligung an Bürgergenossenschaftsanlagen sowie die Umsetzung energiesparender Maßnahmen, in bestimmten Diskursen ebenfalls als eine Form der Beteiligung an der Energiewende.

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