Keine Wirkung ohne Risiko
Ein Bericht aus Vauban/Freiburg
 

Carsten Sperling

Es wäre doch so schön: Man nehme sich eine Handvoll erfolgreicher Projekte, destilliere die Erfolgsfaktoren heraus, analysiere sie im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung und baue daraus die ultimative Handlungsanleitung für zukünftig erfolgreiche Stadtentwicklungs-projekte. Eine lohnenswerte Herausforderung: Aus Fehlern zu lernen ist gut, aus Erfolgen zu lernen ist besser, denn sie geben im Gegensatz zu den Fehlern Hinweise, wie es funktionieren könnte. 

Mein Rückblick auf die Entwicklung des nachhaltigen Stadtteils Freiburg-Vauban wird allerdings nicht in einer Rezeptur für Nachfolgeprojekte münden. Dies lässt schon meine Subjektivität nicht zu. Obwohl ich seit 2003 das Projekt distanzierter und aus der Ferne betrachte, bin ich auf Grund meiner Einbindung in den Jahren zuvor zu befangen für eine neutrale Aufarbeitung. Ich mache daher aus der Not eine Tugend und beschränke mich weitgehend auf das, was ich während meiner Arbeit in der erweiterten Bürgerbeteiligung Vauban zwischen 1995 und 2002 selbst erlebt oder von meinen engen Mitstreitern aus dieser Zeit persönlich erfahren habe. Anstatt der laufenden Projekt-Evaluation durch den Lehrstuhl für Planungstheorie und Stadtentwicklung der RWTH Aachen vorzugreifen, werde ich einige subjektive Prozess-Einblicke geben und daraus – die Wirkung der Mitwirkung ist ja gefragt – meine persönlichen Schussfolgerungen ziehen. 

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