»… da entstehen dann zwangsläufig Spannungen.«
 
Ergebnisse des DFG-Forschungsprojekts Starsmulti

Ulrich Bering, Antje Havemann und Juliane Pegels 

pegels_havemann_berding.pngIm Mittelpunkt des Forschungsprojekts »Stadträume in Spannungsfeldern« standen bislang die Fragen, wo, warum und wie öffentlich nutzbare Stadträume, die nicht allein Produkt kommunaler Aktivitäten sind, entstehen, welche Akteure beteiligt sind und welcher Handlungsbedarf aus der Sicht von kommunaler Planung gesehen wird.

Anhand von 29 Beispielen in drei Städten konnte gezeigt werden, dass diese Räume im Schnittbereich des Handelns verschiedener Akteure sehr viel verbreiteter sind als bislang angenommen. Eine Befragung von Planungs- und Grünflächenamtsleitern in 17 weiteren Kommunen bestätigte diese Befunde und zeigte zugleich, dass diesen Räumen und der Gestaltung der Bezüge zu den anderen an Produktion, Entwicklung und Nutzungsregulierung beteiligten Akteuren in der Alltagspraxis große Bedeutung zukommt. Zugleich wurde der Bedarf geäußert, mehr über Interessen, Sicht- und Handlungsweisen der nicht-kommunalen Akteure in Erfahrung zu bringen.

In der Fortsetzung des DFG-Forschungsprojektes unter dem Namen Starsmulti steht nun das Spektrum der nicht-kommunalen Akteure im Mittelpunkt, die wir im Hinblick auf ihre Bezüge zum Raum, ihre jeweils handlungsleitenden Interessen und ihre Interdependenzen mit anderen Akteuren untersucht haben.

 

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