Die Zukunft der Stadtplanerausbildung in Deutschland vor dem Hintergrund von Schrumpfung, postfordistischen Entstaatlichungstendenzen und Peak Oil.


Uwe Altrock

»In den letzten Jahrzehnten ist die Stadtplanungs-Ausbildung immer wieder aus den unterschiedlichsten Richtungen in Frage gestellt worden. Nachdem sich die »Gründergeneration« der 1970er Jahre aus den Vollstudiengängen der deutschen Universitäten allmählich verabschiedet hatte, trafen eine immer deutlicher vernehmbare Kritik an den Geburtswehen von interdisziplinären Studiengängen, die Forderungen nach einer wieder stärker gestaltungsorientiert ausgerichteten Profession, der exogen aufgebaute Reformdruck durch den Bologna-Prozess und eine Pensionierungswelle bei den Professoren ab Ende der 1990er Jahre zusammen. Diese eher universitätsintern wahrnehmbaren Herausforderungen an eine Weiterentwicklung der Stadtplanungsausbildung bauten sich aber keineswegs abgeschottet von Veränderungen in der Praxis auf. ...«

 

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