Verwaltung, intermediäre Träger und  Bürgerbeteiligung. Voraussetzungen und Erfolgsfaktoren für ihre Kooperation in der integrierten Quartiersentwicklung.


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Klaus Habermann-Nieße

»Anhaltende Funktionstrennung, wirtschaftlicher Wandel und soziale Segregation führen zu einer sich vertiefenden sozialräumlichen und städtebaulich-funktionalen Polarisierung und Fragmentierung der Stadt. Die Ungleichheit der Quartiersentwicklung ist einer der Auslöser für vielfältige Aktivitäten der Kommunen und ihrer Verwaltungen zur Stärkung der sozialen Kohäsion in den Städten. Die Formen der Benachteiligung, die sich in sozial segregierten Stadtquartieren entwickeln, betreffen nahezu alle Lebensbereiche. Je mehr sich Ungleichheit in einer Stadt herausbildet, desto mehr entwickelt sich eine Homogenität der sozialen Benachteiligung in einzelnen Quartieren. Die Durchlässigkeit der Quartiersgrenzen und die Chance zu sozialem Wandel werden reduziert. Vor diesem Hintergrund werden Strategien zum Aufbau lebenswerter Stadtteile entwickelt, in der die Kommunen in zunehmenden Maße Bürgerinnen und Bürgern ansprechen, sich für ihren Stadtteil zu engagieren. ...«

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Der Aufsatz entstand im Zusammenhang mit dem Expertenworkshop der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) der Freien und Hansestadt Hamburg zum Thema "Verwaltung und Sozialraum" im Rahmen des Projektes "Lebenswerte Stadt Hamburg" am 30.08.2007